Darstellung von Freyja
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Nordische · Göttin

Freyja

Liebe, Gold und die Gefallenen: die Göttin, die die Hälfte der Toten nimmt und im Falkengewand fliegt.

Bruder
Freyr
Symbole
Brísingamen, Umhang aus Falkenfedern, von Katzen gezogener Wagen, Eber Hildisvíni

Freyja ist die vornehmste Göttin der Wanen, die im Rahmen eines Waffenstillstands zwischen den beiden Göttergeschlechtern mit ihrem Vater Njörd und ihrem Zwillingsbruder Freyr zu den Asen geschickt wurde, um dort zu leben. Sie herrscht über Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit, doch ihr Wirkungsbereich ist weiter und dunkler als das allein: Sie ist eine Meisterin des Seiðr, der Magie der Weissagung und des Schicksals, die sie Odin selbst gelehrt haben soll. Sie trägt die glitzernde Kette Brísingamen, die sie von vier Zwergenschmieden gewann, fährt in einem von Katzen gezogenen Wagen und kann einen Umhang aus Falkenfedern anlegen, um zwischen den Welten zu fliegen. Um ihren Gatten Odr, der weit von ihr fortzieht, weint sie Tränen aus rotem Gold.

Freyja ist auch eine Göttin des Schlachtfelds. Von denen, die im Krieg fallen, hat sie die erste Wahl und nimmt die Hälfte mit in ihre Halle Sessrúmnir auf dem Feld Fólkvangr — der Rest geht in Odins Walhall.

Fólkvangr er inn níundi, en þar Freyja ræðr sessa kostum í sal; halfan val hon kýss hverjan dag, en halfan Óðinn á

“Das neunte ist Fólkvang, wo Freyja bestimmt, / wer Sitze in der Halle erhält; / die Hälfte der Toten erwählt sie täglich, / die andere Hälfte hat Odin.” — Grímnismál 14, übers. Bellows

Altnordische Quellen nennen sie schlicht „die Herrin”, und gegen Ende der Wikingerzeit mag ihr Name stellvertretend für Göttinnen im Allgemeinen gestanden haben — ein Maß dafür, wie zentral ihr Kult war.

Gegenstücke in anderen Kulturen

Domäne Liebe →

Erwähnt in