Japanischer Archipel · ca. 700 n. Chr. – heute

Japanische Mythologie

Die japanische Mythologie wurde erstmals im Kojiki (712 n. Chr.) und im Nihon Shoki (720 n. Chr.) niedergeschrieben, Hofchroniken, die ältere mündliche Überlieferung zu einer Genealogie verwoben, die vom Schöpferpaar Izanagi und Izanami über die Sonnengöttin Amaterasu und, durch sie, bis zur kaiserlichen Linie reicht. Anders als die erloschenen Pantheons Griechenlands und Ägyptens ist dies eine lebendige Tradition: Die hier beschriebenen Kami werden bis heute verehrt, vom großen Schrein von Ise bis zu den Tausenden Inari-Schreinen mit ihren zinnoberroten Torii-Toren.

Region
Japanischer Archipel
Epoche
ca. 700 n. Chr. – heute
Sprache
Altjapanisch
Hauptgottheit
Amaterasu
Gestalten
21 Einträge · 10 Götter · 7 Göttinnen · 2 Urwesen · 1 Held · 1 Ungeheuer
Quellen
Kojiki · Nihon Shoki · Engishiki

Die lichte Ebene und das dunkle Land

Takamagahara

Die Hohe Himmelsebene: die Sonne, der Reis, das Licht, das die Kami hüten.

Amaterasu · Izanagi · Inari · Tsukuyomi

Yomi

Das Totenland darunter — und der Sturm, der sich nicht regieren lässt.

Izanami · Susanoo · Raijin · Yamata-no-Orochi

Götter & Göttinnen

20 Einträge
Darstellung von Amaterasu
Hauptgottheit · Japanische · Göttin

Amaterasu

Die Sonnengöttin, die sich in einer Höhle verbarg und die Welt verdunkelte — Ahnin des Kaiserhauses.

Sonne · Himmel · Königtum · Ordnung

Ungeheuer

1 Eintrag

Anderswo weiterlesen